einmal Pyri
          
      immer Pyri

Pyrenäenberghunde vom Ehrenberger Hof  
                               der Pyrenäenberghund wir züchten ihn mit Herz und Verstand 

Gestern war der 08. August - genau einen Monat ist es her, einen Monat und es ist immer noch unsagbar schwer. Mittlerweile ist Cooper bei uns, ich hatte ihn am 23. Juli 2026 nach Werben in das Krematorium der Firma Rosengarten gebracht. Cooper wurde noch einmal liebevoll aufgebahrt und konnte danach seine irdisches Fellgewand ablegen. Ich begleitete ihn bis zum Schluss. Ja, ganz bis zum Schluss, das habe ich versprochen und halte ich auch immer ein. Nach vier Stunden konnte ich seine sterblichen Überreste wieder mit nach Hause nehmen. Jetzt ist er zusammen mit Fin und Ivy. 

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Gehen zu dürfen ohne Schmerzen, einfach hinlegen, Mittagsschlaf machen und das Licht sehen, dem Ruf folgen - was kann es Schöneres geben? Aber doch bitte nicht mit 6,5 Jahren. Unser Mini-Cooper ganz entspannt und friedlich - er war nie krank, einfach so wurde er gerufen und ging über die Regenbogenbrücke. Ein Nickerchen machen und für immer gehen ohne Tschüß sagen ist nicht fair. Du warst besonders und nun, nun ist es als würdest Du gleich sagen ich will meine Cooperzeit, mein Hasenohr. Wo bist Du? 

(das Bild wurde mit Gemini erstellt)

Am Mittwoch kam ich von der Arbeit und wurde nur von den beiden Mädels begrüßt. Ich dachte, Cooper arbeitet an dem Buddelloch oder macht Mittagsschlaf. Mittagsschlaf machte er auch - nur hatte er vergessen wieder aufzuwachen. Genau an der Stelle, seiner Lieblingsstelle, lag er. Ganz friedlich, sein Köpfchen auf den Steinen, nicht verkrampf - ganz friedlich mit einem Lächeln auf seinem Gesicht. In der Kamera konnte ich später sehen, dass er am Vormittag mit den Mädels vorn in der Einfahrt war. Dann schaute er in den Himmel, ging unter die Koniferen, stand wieder auf und ging auf seinen Lieblingsplatz. Cooper, stattlich und groß, liebevoller Beschützer, nie böse immer verspielt und schmusebedürftig. Er war gerade 6,5 Jahre - zu früh? Ja für uns Menschen schon - für die Tiere, sie leben nicht in Jahren, Monaten oder Tagen. Für sie ist es wichtig geliebt zu werden und sie leben im Hier und Jetzt. Für uns war es ein riesiger Schock und wir sind immer noch in unsagbarer Trauer. Ich höre und spüre ihn. Cooper starb umgeben von seinen Lieben. Seine ganzen Mädels - Mom Sissi, der Hexenfeger Yara und auch Wilma, Heidi und Abby waren bei ihm. Vielleicht hat auch seine Omi Ivy ihn gerufen, gerade als er Mittagsschlaf machte. Vielleicht hat er nur vergessen wieder zurück zu kommen - vielleicht hatte er auch eine Aufgabe die erfüllt war. Er hatte ein wunderschönes Leben, es hätte noch ewig sein können. Er wurde von so vielen Menschen geliebt - er war besonders - unser Mini-Cooper. Wir müssen und werden damit klar kommen aber im Moment versuchen wir die Mädels zu bespaßen um sie auf andere Gedanken zu bringen. Für Sissi ging ihr Baby und für Yara ihr Spielefreund. Für uns einer unserer Herzenshunde. Das Foto hier hilft ein wenig - wir stellen uns vor, dass er da oben mit seiner Omi zusammen auf der großen weiten Wiese liegt und beide glücklich sind.


(das Bild wurde mit Gemini erstellt)

Am 28. Juli 2026 werde ich Cooper auf seiner letzten Reise begleiten. Obwohl besser gesagt - seine Hüller. Weil, seine Seele ist hier bei uns und wird immer bei uns sein. Seine irdische Hülle werde ich am 28. Juli nach Werben zur Firma Rosengarten bringen. Werde ihn dort bis zum letzten Moment begleiten. Und warte dann, um ihn wieder mit zu uns auf dem Ehrenberger Hof nach Hause zu bringen.

Bis dahin ist er gut behütet bei einer guten und der besten Tierbestatterinnen die es gibt - dem Tierfriedhof Chemnitz. Sie und auch sein geliebter Igel passen in der Zeit auf ihn auf.

Ein Video möchte ich Euch zeigen. Es gab am Donnerstag Hundeeis für die Mädels. Yara bekam das größte Eis und dieses Mal hat sie es nicht gleich inhaliert - nein, sie hat es in genau zwei Teile zerbissen. Ich nahm eins und legte es zur Rose, da wo er gegangen ist. Als Sissi, Cooper´s Mom ihr Eis gegessen hatte, ging sie zu der Stelle. Sie roch kurz am Eis und schaute dann in den Himmel. Es klingt vielleicht komisch, aber ich weiß, sie hat mit Cooper kommuniziert . Sie hat ihn sicherlich gefragt, ob sie sein Eis bekommen darf. Das war das erste Mal wieder, dass sie gelächelt hat. Es war magisch. Er ist immer bei uns.


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