einmal Pyri
          
      immer Pyri

Pyrenäenberghunde vom Ehrenberger Hof  
                               der Pyrenäenberghund wir züchten ihn mit Herz und Verstand 

Fragen und die Antworten zum Pyrenäenberghund aus Sicht von uns als Züchter

Es gibt viele Fragen - viele verschiedene Antworten - hier finden Sie immer unsere Meinung, unser Wissen - so, wie wir darüber denken. Wir maßen uns kein 100%iges Wissen an, deshalb beruhen unsere Antworten auf unsere Erfahrungen mit unseren Pyrenäenberghunden. 

1.) Brauchen wir ein großes Grundstück?   

Es kommt nicht auf die Größe des Grundstücks an, natürlich sollte es ein Grundstück sein, einen sicheren Zaun drumherum haben und nicht nur die Größe eines Handtuches haben. Ansonsten mag ein Pyrenäenberghund gern einen erhöhten Platz, da wo er alles schön überblicken kann. Glücklich ist er, wenn sein Mensch in der Nähe ist und er immer als Familienmitglied gesehen wird.

Und nein, bitte keine Wohnungshaltung - dafür ist er, schon allein der Größe wegen  nicht wirklich geeignet. Sicherlich, wer eine ebenerdige, große Wohnung sein eigen nennt - alle Rahmenbedingungen stimmen, es gleich zu einem eingezäunten Garten geht und man seinen Pyrenäenberghund tagsüber die nötige körperliche und geistige Auslastung geben kann - ja, es würde gehen. Aber bitte immer bedenken, ein Pyrenäenberghund bellt, und er bellt laut - sehr laut, das macht kein Vermieter bzw. anderer Mieter gern mit. 

Am besten ist es, ein eigenes Grundstück - Platz, ist relativ - der Pyrenäenberghund ist kein Hund, der den ganzen Tag von A nach B rennen muss - er liebt es bei seinen Menschen zu sein. Wir züchten Pyrenäenberghunde für die Familie - bitte immer beachten - wir züchten nicht für den reinen Herdenschutz. Wichtig, das Grundstück benötigt einen nicht zu kleinen Zaun - wir empfehlen so 1,50 m, auch gesichert, dass er nicht durchbuddeln kann, eine Hecke reicht nicht. 

2.) Wann bin ich zu alt für einen Pyrenäenberghunde? Wie ist die Lebenserwartung eines Pyrenäenberghundes oder, wie alt kann ein Pyrenäenberghund werden?

Ja, beim Alter gehen die Meinungen der Züchter auseinander. Wir sagen es mal so - ein Pyrenäenberghund hat mit seiner Größe und dem dazugehörigen Gewicht schon Kraft und zieht ordentlich an. Auch ein junger Mensch kann in verschiedene Lebenssituationen kommen, wo zum Beispiel Krankheit, Umzug, Tod, Scheidung usw. ein Umdenken nötig ist - Menschen, die ihren verdienten Ruhestand beginnen, haben viel Zeit, eventuell Erfahrung schon gesammelt. Ehrlich gesagt kann man das nicht so genau sagen - einfach selbst mal in sich hineinhören - und fragen, bin ich dafür noch fit genug, würde ich das schaffen???    

Die Lebenserwartung eines Pyrenäenberghundes liegt, wenn alle Umstände gut sind, bei so 10-13 Jahren. 

3.) Ich hatte noch nie einen Hund - bin also ein Anfänger - ist da ein Pyrenäenberghund geeignet für mich?  

Jeder fängt mal an - auch wir haben mal angefangen und waren "Anfänger". Uns kommt es darauf an, dass ein Pyrenäenberghund aus unserer Zuchtstätte - also eins unserer Zwergis - zu jemanden kommt, wo er als Familienmitglied gesehen wird, wo man nicht mit Gewalt, Macht und Strenge erzieht. Für uns ist die Frage, was ist ein "Anfänger" - einer, der noch nie einen Hund hatte, oder jemand, der bis jetzt eine komplett andere Rasse hatte? Ein Beispiel - ein Pyrenäenberghund tickt anders als ein Schäferhund oder ein Golden Retriver. Ein Pyrenäenberghund ist in der Erziehung anders - nicht schwieriger - nein, einfach darauf einlassen - mit Liebe, Achtung, vielen - vielen starken Nerven und immer dem Wissen, ein Pyrenäenberghund braucht sehr lange, bis er kopfmäßig erwachsen ist. Aber auch immer verbunden damit, dass man weiß, ein Pyrenäenberghund ist ein sehr eigenständiger Hund - ein Pyrenäenberghund ist kein "Modehund" , kein Hund, der dem Menschen dienen und gefallen will - nein, ein Pyrenäenberghund ist ein Herdenschutzhund - er ist eigenständig, selbstständig, liebebedürftig, total verkuschelt, sehr wachsam und aufmerksam, selten bestechlich... Wenn man also viele Dinge beachtet, offen an das neue Familienmitglied ran geht, gern auch mal den Rat des Züchters annimmt :-), ist es auch für einen "Anfänger" eine machbare Herausforderung, die mit Liebe, Treue und wahninnigem Glück herein gehen kann. 

4.) Warum vom Züchter kaufen? 

Hier könnte ich jetzt einen Roman schreiben, das Für und Wider erklären. Jeder muss selbst für sich entscheiden - wir als Züchter unterliegen strengen Kontrollen, bilden uns immer weiter (ich spreche von unserer Zuchtstätte), einfach mal auf der Seite vom KfuH e.V oder beim VDH nachlesen. Wir begleiten unsere Welpenkäufer - beraten sie und bleiben immer an ihrer Seite (wenn sie dies möchten). Unsere Hunde werden von Klein auf tierärztlich untersucht, ihr Wesen wird kontrolliert usw. 

Hier werde ich zu gegebener Zeit mehr schreiben.  

5.) Die fressen bestimmt ganz viel? 

Ganz viel - ist relativ - was will man, wenn man sich einen Hund - hier Pyrenäenberghund anschafft? Wie oben beschrieben, es sind Familienmitglieder - OK, es soll Leute geben, die ernähren sich von "Junk Food" und finden das wäre die optimale Ernährung - wie gesagt, jeder kann tun und lassen was er möchte. Im Normalfall versucht man ja seine Familie gesund und ausgewogen zu ernähren - also auch sein neues Familienmitglied - den Pyrenäenberghund. Wir sagen immer, man sieht sehr gut, ob der Hund sein Futter gut verwertet, ob es gut ist daran, wie es hinten raus kommt - blöd jetzt - aber "ist es eine wohlgeformte Wurst" - dann ist es perfekt - oder einfach nur "ein ekliger stinkender Haufen" - dann ist es nicht perfekt. Heutzutage gibt es sehr gutes und hochwertiges Trockenfutter, es gibt gute Dosen (sprich Nassfutter) - bei einem Pyrenäenberghund geht das mit der Zeit ins Geld - wer es nicht glaubt - einfach mal eine gute Dose kaufen - ich meine gute und hochwertige, liegen preislich ungefähr bei 5 Euro für 800g - mit einer wird ein Pyrenäenberghund niemals satt am Tag - also, für den Urlaub eine gute Idee - aber ansonsten..... Wir füttern tagsüber Trockenfutter - sehr hochwertig, da beraten wir unsere Welpenkäufer gern und abends gibt es bei uns Frischfleisch mit verschiedenen Ölen, Gemüsen, Obstsorten, Ei und diversen anderen Leckereien. 

5.) Kann man einen Welpen oder ausgewachsenen Pyrenäenberghund barfen 

Kann man - sicherlich, wer das nötige Wissen hat - ich meine hier nicht das sogenannte "Halbwissen" - ich meine das richtige Wissen über die artgerechte und ausgewogene Ernährung eines Welpen bzw. ausgewachsenen Hundes. Es gibt gute Pläne - wir selbst maßen uns nicht an, zu behaupten, wir würden es wissen, wir möchten einfach unseren Pyrenäenberghunden alles geben und nichts an Zusatzstoffen vergessen. Vielleicht sehen wir es später mal anders, wenn wir die Zeit und das Wissen erlangt haben. 

6.) Sind die Pyrenäenberghunde sehr pflegeintensiv 

Die Fellpflege beim Pyrenäenberghund

Die Pflege eines Pyrenäenberghundes ist nicht aufwendiger als bei anderen Rassen - ein Pyrenäenberghund hat wunderschöne dichte Unterwolle und ein schlichtes Deckhaar. Sein Fell schützt ihn im Sommer vor Hitze und im Winter vor Kälte. Sehr wichtig ist, bitte baden Sie Ihren Pyrenäenberghund nicht - kein Shampoo - auch kein "Hundeshampoo" - sollte Ihr Pyrenäenberghund mal wirklich schlimm aussehen - abduschen reicht!!!. Auch bitte NIEMALS im Sommer denken "der arme Hund schwitzt doch so - ich werde ihn mal scheren lassen oder selber scheren" - bitte niemals. Es gibt sehr gute Erklärungen im Internet und auch Videos, warum man das nicht machen sollte. Bitte denken Sie immer daran, ein Hund schwitzt nicht um seine Körpertemperatur zu regulieren - sie kühlen sich über hecheln und über die Schweißdrüsen an den Ballen ab.

Ein Pyrenäenberghund wechselt zweimal in der Regel sein Haarkleid - einmal das Winter- zum Sommerfell und dann vom Sommer- zum Winterfell. In dieser Zeit ist das konsequente Bürsten wichtig um den Pyrenäenberghund von dem locker werdenden Unterfell zu befreien. Dafür gibt es sehr gute Bürsten - ein guter Züchter berät Sie da gern und gibt Ihnen die nötigen Tipps. Ansonsten sollte der Pyrenäenberghund schon als Welpe, wenn er zu Ihnen in sein neues Zuhause kommt, an das regelmäßige bürsten gewöhnt werden. Wichtig wären die Stellen hinter den Ohren, da bilden sich gerne und schnell die sogenannten "zweiten Ohren" - kleine oder größere Fellknäule, die meist nur mit einer Schere (bitte hier eine Schere mit abgerundeten Kanten - im Internet oder Zoofachhandel - wegen der Verletzungsgefahr verwenden) zu entfernen. Auch hinten am Po ("den Hosen") sollte man mehr Augenmerk auf die Fellpflege legen - da verfilzt es gern. 

Die Krallenpflege beim Pyrenäenberghund  

 Am einfachsten ist es, sie lernen Ihrem Welpen schon von klein auf, dass sein Mensch ihn überall anfassen darf und auch muss. Am besten funktioniert das immer, wenn Ihr Pyrenäenberghund Welpe entspannt ist und sie es ganz liebevoll von Klein auf ihm bei bringen. Ein Pyrenäenberghund besitzt an den Hinterläufen die sogenannten Wolfskrallen bzw. Afterkrallen genannt. Diese sind Standard und dürfen nur bei Verletzung entfernt werden. Dies ist auch im Tierschutzgesetz §6 (1) beschrieben. Diese Wolfs- bzw. Afterkrallen kommen in manchen Fällen auch an den Vorderpfoten vor - sind da genau so zu behandeln, wie die an den Hinterläufen, nur sind diese nicht im Standard verlangt. Diese Krallen laufen sich in der Regel nicht ab und müssen von Zeit zu Zeit gekürzt werden. Wer es sich nicht zutraut, sollte diese von einem Tierarzt kürzen lassen, da sie sehr durchblutet sind und nicht immer gut zu sehen ist, wo man schneiden kann. Ansonsten gibt es im Fachhandel sehr gute Krallenscheren, die für das Schneiden der Krallen beim Pyrenäenberghund geeignet sind. 

Die Ohrenpflege beim Pyrenäenberghund 

Die Ohren sind zugeklappt - man könnte denken, deshalb hört ein Pyrenäenberghund immer nur das, was er auch hören will :-). Bitte schauen Sie immer die Ohren Ihres Pyrenäenberghundes an - der Ohrschmalz ist normal, es kann aber auch Dreck im Ohr sein oder eine Entzündung. Sie sehen, wenn sich Ihr Pyrenäenberghund viel kratzt, den Kopf schüttelt oder aber auch, wenn das Fell am Ohr eine dunkelrotbraune Farbe hat - schauen Sie sich mal das Ohr an. Bitte, wie beim Menschen auch, nicht mit einem Wattestäbchen im Ohr herumstochern. Die äußeren Gehörgänge reinigt man ganz einfach mit einem weichen Tuch - etwas lauwarmes Wasser, etwas Apfelessig auf das Tuch funktioniert, aber auch einfach Babyöl - es ist mild und kann dafür genutzt werden. Sollte das Ohr komisch riechen - wäre ein Blick vom Tierarzt nicht schlecht, da es sich auch um Milben handeln könnte.

 

Hier geht es bald mit neuen Fragen rund um den Pyrenäenberghund als Familienmitglied weiter.

 


 

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